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Morde an Assyrer in Hassake

Amnesty international über Dr. Samir Geagea

 

 

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Minderheit im Irak als Zielscheibe des Hasses

Vom 28.08.2004
 
aja. "Zwischen Hoffen und Angst" - die Christen im Irak führen ein Leben, das von Unsicherheiten und zunehmender Verfolgung geprägt ist. In Wiesbaden luden jetzt sechs assyrische demokratische Organisationen zu einem Informationsabend in das Hotel "Schwarzer Bock", um über die aktuelle Situation der Christen im Irak zu berichten.

Anfang August wurden im Irak Attentate auf mehrere christliche Kirchen verübt. Achtzehn Menschen, alles Kirchgänger, die gemeinsam den Gottesdienst feiern wollten, fanden den Tod, viele weitere wurden verletzt.

Das sei nur der vorläufige Höhepunkt einer anhaltenden Reihe von Übergriffen gegen die christliche Minderheit in diesem Land, betonen die Assyrer. Diese Minderheit besteht in der Hauptsache aus assyrischen Christen.

Abboud Zeitoune und Adrin Takhsh, zwei Christen, die zu den rund 3 000 Gläubigen der assyrische Gemeinde in Wiesbaden gehören, hatten vieles über die jahrtausendealte Geschichte ihres Volkes zu erzählen. Eine Geschichte, die immer wieder von schlimmen Verfolgungen und massenhaften Ermordungen geprägt war, die jedoch auch viele kulturelle Errungenschaften und Leistungen umfasst, so zum Beispiel die Erfindung der Schrift.

Die Assyrer, die sich schon im 1. Jahrhundert nach Christus dem christlichen Glauben anschlossen, hatten ihr angestammtes Gebiet im Zweistromland, im heutigen Nordirak, Syrien und der Türkei. Dort, wo später der Islam aufblühte, waren sie im Lauf der Jahrhunderte jedoch immer wieder Übergriffen der Muslime ausgesetzt. Nicht anders und besonders heftig fiel die Verfolgung der Christen unter dem Regime Saddam Husseins aus. Dessen Chargen zerstörten ihre Dörfer. Der Diktator befahl gewaltsame Umsiedlungen ihre Sprache und ihre Religionsausübung wurde den Assyrern (immerhin fünf Prozent der irakischen Gesamtbevölkerung) verboten.

Daher begrüßten die Assyrer zunächst die amerikanische Intervention, da diese mehr Freiheit für sie erhoffen ließ. Unter den fortgesetzten inneren Unruhen jedoch haben die assyrischen Christen momentan besonders zu leiden; allein nach den sechs Autobomben vor den Kirchen Anfang des Monats hat ein wahrer Exodus Richtung Syrien eingesetzt.

Nun möchten sie die Weltöffentlichkeit für ihre Anliegen sensibilisieren: In einer Erklärung der sechs Organisationen wird gefordert, die Übergriffe gegen christliche Einrichtungen im Irak zu verurteilen; die Demokratisierung voranzutreiben, terroristische Gruppen, die Feindschaft zwischen Religionen schüren, zu bekämpfen und als Fernziel einen autonomen Bundesstaat "Ninova" im Nordirak einzurichten, damit die Assyrer dort ihre national-gesellschaftliche Identität wieder erlangen können.

"Unsere Zukunft liegt nicht im Exil", betont Adrin Tasch, obwohl von den weltweit etwa 3,5 Millionen Assyrern nur noch etwa 1,2 Millionen im Irak leben und der Rest über die ganze Welt verstreut ist. Nur von innen und an Ort und Stelle ließe sich eine funktionierende, tolerante Demokratie aufbauen. Für dieses Anliegen werben die Wiesbadener assyrischen Christen anlässlich der aktuellen Ereignisse sehr engagiert.

 


Source: Wiesbadener Tagblatt


Hier können Sie die UNO-Resolution zu Libanon lesen: 

http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/regionen/Libanon/syrien.html

 

Angriffe von Moslimexstremisten auf Kirchen im Irak


 

Freiheit für Dr. Samir Geagea:             

 
     

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