Die aktuelle Pressemiteilung

 

Presseerklärung zur Lage unseres Volkes im Irak


Der Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein und seines Regimes brachte im ersten Augenblick eine Befreiung für das irakische Volk. Fast alle Volksgruppen waren von der systematischen Unterdrückung, Verfolgung und von den Zwangsumsiedlungsmaßnahmen dieses Regimes betroffen. Hinzu kamen noch die zahlreichen Kriege, die dieses ursprünglich reiche Land ins Chaos bzw. Armut gestürzt haben und Hunderttausenden Menschen das Leben kosteten und ebenso viele in die Flucht zwangen.

 

Der Einmarsch (Die Intervention) der Amerikaner und deren Verbündeten (der Koalitionsstreitkräfte) brachte im Vergleich zur alten Ordnung, Hoffnung für Freiheit und Demokratie. Aufgrund der unzureichenden Stabilität und den andauernd aufflammenden Unruhen, Zusammenstöße und Terroranschlägen mussten Tausende unschuldige Menschen sterben. Aufgrund der ständigen Angriffe auf zivile und behördliche Stellen wird der Wiederaufbau des Landes zurückgeworfen und die Etablierung von demokratischen Strukturen verhindert.

 

Das Volk der Assyrer – Chaldäer – Suryoye stellt mit etwa 1,2 Millionen (in der 70/80 Jahren waren es noch 2.2 Millionen) Menschen die drittgrößte ethnische Volksgruppe des Irak dar. Dieses Volk bekennt sich seit dem 1. Jahrhundert zum Christentum und hat das Aramäische als eigenständige Sprache.

Obwohl die Assyrer das älteste Volk und somit die indigenen Bewohner von Mesopotamien sind, erlitten sie im Zuge vieler Ereignisse und Vorfälle schwere Rückschläge. Innerhalb der regionalen Ordnung in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts bekamen sie keinen Status, so dass ihre Existenz und Identität faktisch verleugnet wurde.

 

Die Assyrer werden als Teil des irakischen Volkes und insbesondere als eine christliche Minderheit öfter Ziel von gezielten terroristischen Anschlägen. Schon vor und nach dem Sturz des irakischen Regimes wurde unser Volk zur Zielscheibe von rückständigen Kreisen, die die Absicht verfolgen, den Irak bzw. den ganzen Mittleren Osten zu Entchristianisieren. In den vergangenen Monaten mussten mehrere christliche Ladenbesitzer aufgrund ihrer Konzession zum Verkauf von Alkohol sterben. Auch christliche Frauen sind im Zuge der verstärkten Islamisierung des Landes verunsichert und können sich nicht in Freiheit bewegen.

Ein Höhepunkt der terroristischen Akte stellten die fast gleichzeitig verübten Bombenanschläge am 01.08.2004 auf sechs Kirchen, verschiedener Konfessionen, in Bagdad und Mossul dar. Bisher sind 18 Tote und mehrere Dutzend Verletzte zu beklagen. Unter den Opfern befinden sich hauptsächlich Kinder, Frauen und ältere Menschen, die sich zum sonntäglichen Gebet in den Kirchen versammelt hatten. Diese Anschläge sind die Fortsetzung bisheriger Drohungen und Übergriffe, wie Entführung und Ermordung, gegen Christen im Irak. Bisher haben aufgrund der Kirchenattacken Zehntausende Christen den Irak Richtung Syrien und Jordanien verlassen.

 

Damit unser Volk nicht noch einmal Opfer jener Tragödien und Ungerechtigkeiten wird, ist es dringend erforderlich, langfristige und realistische Lösungskonzepte zu entwerfen. Mit der Unterstützung unserer Bevölkerung und in Solidarität mit den modern denkenden und demokratischen Kräften in der Region kann der drohenden Vernichtungspolitik entgegengetreten werden.

 

Vor diesem Hintergrund appellieren wir an die Staatengemeinschaft um unsere Forderungen zu unterstützen:

 

-          Übergriffe gegen Assyrer sind zu verurteilen und entgegenzuwirken. Des weiteren müssen Maßnahmen eingeleitet werden, die Sicherheit und Erhalt der Einrichtungen und Besitztümer gewährleisten.

-          Die Gründung eines demokratischen, laizistischen, pluralistischen und föderalistischen Parlamentssystems im neuen und freien Staat Irak, der sich auf die Brüderlichkeit und Gleichheit der Völker stützt.

-          Die harte Bekämpfung von rückständigen Strukturen und terroristischen Gruppen, die Feindschaften zwischen den Religionen und Völkern schüren.

 

-          Die Statusanerkennung des Bundesstaates “Ninova” als autonomes Gebiet, damit sich das Assyrer Volk gegenüber den Angriffen verteidigen, seine national-gesellschaftliche Identität bewahren, pflegen und weiterentwickeln und sich selbst verwalten kann.

 

Wiesbaden, den 25.08.2004

 

Assyrische Demokratische Organisation (ADO)

Freiheitspartei Mesopotamien (GHB)

Shuraya Party

 

 

Pressemitteilung zum Gedenkstag an Shaikh Bachir Gemayl

 

Shuraya trauert den ermordeten und Märtyrer unseres Volkes Präsident der libanesischen Republik Shaikh Bachir Gemayel

Er hat in seinen ununterbrochenen Bemühungen, die Christen in Libanon zu vereinigen, eine große Rolle zu Stärkung des christlichen Widerstandes gespielt. Doch die Hände des Terrorismus und des Verrates hat ihn am 14.09.04 und nach 20 Tagen nach seinem Wahl zu m Präsidenten.

Wir haben durch den Verlust des Gründers der Libanesischen Streitkräfte, einen Patrioten und Bekenner der Einheit unseres Volkes verloren.

Er wollte einen souveränen Libanon und Libanon hat mit seinem Verlust, seine Souveränität für sehr lange Zeit verloren.

 

Gemayel arbeitete durchweg für den freien, demokratischen, unabhängigen Libanon. Er glaubte, dass Moslems und Christen in Frieden zusammenleben können und dass Libanon es notwendig hat, gute Relationen mit der westlichen Welt sowie der arabischen Welt beizubehalten. Er forderte die Abziehung der syrischen Kräfte, die den Libanon seit 1975 besetzen.

Er half den ostchristlichen Einwanderer und diese haben durch die organisierte Arbeit in und mit der libanäsichen Streitkräfte eine entscheidende Rolle zum Schutz und Sicherheit der christlichen Gesellschaft in Libanon gespielt.

 

Bis jetzt konnte die komplette Wahrheit über die Ermordung des Präsidenten noch nicht . Den Verbrecher Habib Alshartuni wurde nie verurteilt. Obwohl der erfasste Verbrecher vom Gesetz die maximale Strafe für das Töten der Hoffnung, des Traums und der Inspiration von einer Nation verdient.

 

Symbole des christlichen Widerstandes werden durch politisierte Gerichtsverhandlungen verurteilt und die Verbrecher gegen den Präsidenten und die Christen und ihren widerstand in Libanon laufen frei und genießen die Gunst der syrischen Besatzung und libanesischen Regierung und sind ein Teil der neuen Macht.

 

Wir fordern auf, die Verurteilung des Verbrechers Alshartuni, sowie die Freilassung des Führers der libanesischen Streitkräfte Dr. Samir Gagaa.

 

Es lebe der christliche Widerstand im Nahosten.

   

 

 

SHURAYA-Deutschland

 

 

Pressemitteilung

Am 01.05.04 empfing das Büro der Libanesischen Streitkräfte in Schweden, einen Kongress der LF-Sektion in Europa.

Vor dem Beginn erhielten die Anwesenden einen traurigen Nachricht. Piere Boulus Leiter des LF-Studentenwerkes in Libanon wurde in dem Kofferraum seines Fahrzeuges Tod gefunden.

Der Politbüromitglied Elie Braghit bekräftigte, dass die Ermordung des Märtyrers und Freundes Piere Boulus sowie auch davor des Ramzi Airan, mögen eine Mitteilung an die LF erhalten. Das sind Menschen die Verantwortungen in der LF und damit eine Opferrolle übernommen haben. Doch dies wird die LF nicht schwächen.... die Sache ist damit nicht beendet und jeder von uns zahlt den Preis, in der Auswanderung, in dem Tod oder auch andere Dinge.

Dann hat unser Freund Elie Braghit alle Syrer Assyrer und Chaldäer begrüßt und betonte, dass wir die Minderheit genannt werden, sind reich in der Liebe des Herren und des Libanons.

Viele haben auf dem libanesischen Altar Opfer gebracht, obwohl sie die Staatsbürgerschaft nicht besaßen. Sie sind das Licht des Ostens, und sind eine Leuchte, damit sich die Christen im Osten daran orientieren.

Er erklärte auch, dass in der LF kein Unterschied gibt, ob jemand Orthodox, katholisch, Maronit oder Syrisch ist. Denn wir sind alle Libanesen.

Dann begrüßte er SHURAYA und die Vertretung der Organisation und zitierte den Chef der Libanesischen Streitkräfte Dr. Samir Geaga: ´wir werden euer Opfer nicht vergessen´.

Dann kam der Vorsitzende des Politbüros der SHURAYA-Partei zu Wort und überbrachte unseren Beileid an die LF und die Familie des Märtyrers Piere Boulus. Er verdeutlichte die strategische Bedeutung der Bindung zwischen der LF und SHURAYA, dass es auch kein Zufall ist, dass wir heute hier mit euch sind, wir waren früher zusammen und werden heute und in der Zukunft zusammen bleiben.

Er ging auch auf die wichtige Rolle des christlichen Widerstandes für die Existenz der Christen im Nahen Osten und ging auch auf die politischen Veränderungen in der Region und ganz besonders im Irak.

Der enge Freund der SHURAYA Elie Braghit wiederholte erneut, dass die LF und SHURAYA früher eins waren, heute eins sind und auch in der Zukunft eins bleiben.

Ein Videofilm eines Fernseherinterviews mit Dr. Samir Geaga wurde dann gezeigt, darin machte Dr. Geaga, dass die LF in ihrer Linie bleiben wird und machte deutlich, dass der Verantwortliche, der Diener ist und dass keiner das Recht hat, über den anderen zu richten und betonte ´ du kannst tun was du willst, doch werfe nicht mit Steinen, Menschen die arbeiten ´

Die LF hat auch in den Reden einiger Funktionäre bestätigt, die Linie des Dr. Geaga zu folgen und die Wichtigkeit der Befreiung Libanons von den syrischen Besatzungsarmee. Dass auch die LF eins ist und wurde auf die Wichtigkeit des Zusammenhaltes eingegangen. Die LF ist ein Teil der Gleichung und ihre Überholung ist nicht möglich.

Die LF hat sich am 21.04.94 entschieden, nicht zu verhandeln und brachte Opfer und Dr. Geaga ist seit dem in Haft, doch er hat unsere Sache lebendig erhalten. Auch die Menschen, die früher unsere Feinde waren, können jetzt nicht sagen, dass er für seine Sache nicht treu blieb.

Später hat die LF eine Redefest veranstaltet, dazu waren unter anderem Vertreter vieler schwedischen Parteien sowie schwedische Parlamentarier. Auch hier wurde die Gerechtigkeit der Sache der Christen im Libanon bestätigt und unterstützt.

SHURAYA gratuliert die LF zu dem gelungenen Kongress.

SHURAYA-Informationsbüro

Wiesbaden, 30.05.04

 

 

Politischer Abend zum 25. Jahrestag der SHURAYA in Wiesbaden

Am 26.07.03 und in den Räumen des Niniveh-Vereins in Wiesbaden, feierte die SHURAYA ihr 25. Gründungsjahr.
Mitglieder und Freunde waren zahlreich erschienen, doch auch Vertreter eingeladener assyrischer politischer Organisationen und der Yezidischen Gemeinde.

In der Begrüßung hat Politbüromitglied Raif Toma die Ehrengäste begrüßt und Vision der SHURAYA und des assyrischen Volkes verdeutlicht in der Rückkehr und der Gründung einer unabhängigen assyrischen Existenz. Doch wies auch auf die Rolle der SHURAYA in dem christlichen Widerstand im Nahen Osten und auf die enge Zusammenarbeit mit der libanesischen Streitkräfte (LF).

Die Lebanese Forces (LF) nahm teil und war vertreten durch den Leiter der europäischen Abteilung Elie Bragit. Er wies in seiner Rede auf die Freundschaft beider Organisationen hin, sowie auf die Rolle der SHURAYA in dem Kampf für die Erhaltung der christlichen Gesellschaft in Libanon und unsrer freien Existenz im Libanons und im Nahosten.
Aus seiner Rede:
Uns einigt eine Frage, Eine Tradition und eine Geschichte, doch ganz wichtig ist unsere Einigkeit durch das Kreuz mit dem wir siegen werden
Wir standen gemeinsam den drohenden Gefahren entgegen, Gefahren der Turkisierung, Arabisierung und Kurdisierung um unsere Identität zu verschmelzen.
...... das Assyrische Volk ist der Stamm aus dem die Äste wuchsen und blühten verschiedene Kirchen, die Syrisch-Katholische, Syrisch-Orthodoxe, Chaldäische, Ost-und Westassyrische und Rose des Libanons die Maronitische Kirche.
Eure Existenz und Verwurzelung im Nahosten ist dort das Fundament der Freiheit, Demokratie und Liberalismus

Aus den USA war Generalsekretär der assyrischen national Allianz (AUA) Senator John Namrud.
Er lobte die Rolle der Lebanese Forces in der Verteidigung des Libanons und unserer Ostchristlichen Existenz in der Heimat. Und betonte: „ Wir sind ein Volk Suryoye, Chaldäer und Assyrer „ .
Er machte in dieser politischen Demonstration unter andrem deutlich, dass Deklaration des amesterdamer Kongresses von allen anerkannt und respektiert werden. Dass wir nicht immer von Null neu beginnen sollen. Der Kongress im September in Bagdad soll eine Ergänzung beider Kongresse in Amsterdam und London.
Was dem assyrischen Vertreter in dem irakischen Yonadam Kano angeht betonte der Senator, dass dieser nicht als Vertreter der ADM dort Sitz, sondern als Vertreter des gesamten Volkes.
„Wir sind heute mehr den je dazu verpflichtet, uns zu einigen".
Nach seiner Einschätzung wird es keine Zerteilung des Iraks geben und keinen Staat der Kurdistan heißt und wenn wir uns einigen haben wir die Möglichkeit und im Gebiet Nineveh administrativ zusammenzuschließen.

Ein wichtiger Gast war Oberhaupt der Yeziden in der Welt Prinz Anwar Ben Muawia, der die Freundschaft und Brüderlichkeit zwischen den Yeziden und Assyrern lobte und bekräftigte, die Wichtigkeit der Zusammenarbeit beider Völker. Wichtig zu erwähnen war, seine Ablehnung auf die Kurdisierung der Yeziden und betonte die Zughörigkeit zu der alten mesopotamischen Religion.
Der Prinz verlangte die Gründung eines gemeinsamen Rates und wies auf die Wichtigkeit des bagdader Kongresses.


Vertreter der ADO Malfono Ninos Hanna, machte deutlich die Wichtigkeit des bagdader Kongresses im September. Er wies auch auf die wichtige Rolle der SHURAYA in der assyrischen Bewegung.
Er bekräftigte unter anderem, dass der Dialog in dieser Phase uns unseren Visionen Zielen näher. Bringt.

Vertreter der GFO. Die eng mit der SHURAYA zusammenarbeitende assyrische Organisation gratulierte die SHURAYA für das 25. Jahr und betonte die Einigkeit unseres Volkes und dass wir keine Araber, keine Kurden und Turoye sind, doch ein indigenes Volk. Er wies auf die Einigkeit unseres Volkes in allen seinen Konfessionen hin und betonte die Zugehörigkeit der Maroniten zu diesem Volk.

Der Leiter der europäischen Organisation der APP hat in seiner Rede auf die Lage im Irak im allgemeinen hingewiesen und insbesondere die des assyrischen Volkes. Seiner Meinung nach verwirklichen die gegenwärtigen Gegebenheiten nicht die Visionen unseres Volkes.
Er betonte jedoch die Ablehnung eines neuen Sadams in einer islamistischen Form.

Es kamen auch Faxe von der ADM, ANO und Zawaa d´Khurara.

Unser Freund Ghassan Younan Vorsitzender des Politbüros der SHURAYA, hat nach einer kurzen Übersicht über die Gründungsphase der Organisation, die


Diese politische Demonstration machte deutlich, dass bei konstruktiver Zusammenarbeit der patriotischen Kräfte unseres Volkes noch mehr Früchte getragen werden können.

Wir sehen in der Zusammenarbeit mit der LF und der SHURAYA, eine Verstärkung der Rolle der LF in der Nationalbewegung unseres Volkes. Doch auch eine stärke Verpflichtung der assyrischen politischen Organisationen in der Ostchristlichen Widerstand als Teil dieses Widerstandes zum Wohle unseres Volkes in seinen Ursiedlungsgebieten in Mesopotamien, Syrien und Libanon. Dies führt zur Einigkeit unseres Volkes und zur Stärkung unserer Nationalbewegung.

 

***********************

Pressemitteilung zum assyrischen Neujahr 

Zum assyrischen Neujahr, richtet SHURAYA an unser Volk in allen seinen Konfessionen, den Aufruf in sich zurückzukehren, um die uns gestellten Hürden zu beseitigen. Denn was sich im Irak ereignete, ist ein wichtiger Schritt auf unserem langen Weg, in der Hoffnung, dass dem auch andere Schritte folgen.

Nach dem Scheitern des diktatorischen Einparteienregimes, konnte der irakische Bürger in einer demokratischen und freiheitlichen Atmosphäre atmen und dies in einem neuen Irak, in dem das Volk die Gerechtigkeit und Gleichheit genießen kann. Trotz der terroristischen Aktionen, die sich ereignen, um die zu bestrebende Sicherheit, Fortschritt und die Stabilität zu verhindern.

Die Mehrheit der irakischen Bevölkerung ist für die neue Verfassung. Alle Iraker haben sich an ihrer Strickung, durch ihre Vertreter beteiligt. Wir durch unseren Vertreter Herr Yonadan Kanna, konnten als Volk, das mögliche an politischen, administrativen, kulturellen und sozialen Rechte erlangen. Gleichberechtigt wie die anderen irakischen Völker. Vielleicht sogar zum ersten Mal hat unser Volk eine offizielle Anerkennung seiner nationalen Rechte in seiner Heimat Irak.
Die Hoffungen und Visionen unsers Volkes, begnügt sich nicht mit dem im Irak Erzielten. Wir erblicken dessen Verwirklichung auch in Syrien und der Türkei.
In Syrien wird dies nur im Rahmen der Veränderung und echten demokratischen Reformen erlangt. Dies durch einen Dialog zwischen allen Gruppen der syrischen Gesellschaft ohne ethnische oder religiöse Unterschiede.
Die verschlossene politische und soziale Situation, unter der der syrischen Bürger leidet, führt ihn zu mehr Leiden und Hoffnungslosigkeit. Damit dies vermieden wird, sind die Machthaber dazu aufgefordert nicht zum Gewalt und Unterdrückung zu greifen, um die Probleme zu lösen. Denn diese Art und Weise verstößt gegen die einfachsten international anerkannten Menschenrechte.
Die letzten dramatischen Ereignisse in einigen syrischen Städte, kam als Folge der allgemeinen politischen Lage, darunter der syrische Bürger leidet.
Auch die spaltende Aufrufe, die eine Verfälschung der regionalen Identität zu ihrem Ziel hat, verursachte eine Zunahme der ... und der Instabilität und hatte zur Folge, dass viele auch unschuldige Bürger zu Opfer fielen. Streckte sich auf unser assyrisches (Syrisch/Chaldäisch) Volk – Leben und Besitz – aus, sowie auf öffentliches Besitz.
Wir verurteilen, diese terroristische Werke und Randale und wenden uns gleichzeitig an die verantwortlichen für die Sicherheit in Syrien, um eine ernste Arbeit zu leisten, für den Schutz der Bürger und ganzbesonderes die Angehörige unseres friedlichen Volkes. Wir fordern auch alle Verantwortlichen auf, den zuständigen Gerichte zu stellen.
Wir fordern jedoch die syrischen Verantwortlichen dazu, die letzten Entwicklungen in der Region neu zu definieren und realistischer und objektiver einzuschätzen. Wir fordern jedoch auch auf, die Gewährung der Meinungs- und Überzeugungsfreiheiten, sowie die Respektierung der Menschenrechte. Diese Sollen auch die Interessen der Bürger als ihre erste Priorität machen.


SHURAYA
01.04.2004

*******************************************

 

Pressemitteilung der Lebanese Forces

 

*******************************************

 

Das Politbüro der SHURAYA gratulierte die Gläubigen der Chaldäischen für die Wahl des neuen Patriarchen seine Emminenz Mar Emmanuel III. Delly zur ernnenung zum Patrairchen von  Babel

Zur Pressemitteilung

_________________________________________________

 

Presemitteilung

 

Zum historischen Besuch seiner Eminenz ´Kardinal Petros Sfeir Patriarch von Antiochia und des gesamten Ostens der Maroniten´ im Mainzer Dom, haben SHURAYA und die Libanesische Streitkräfte in Mainz seiner Eminenz empfangen.

 SHURAYA hat mit dem Treffen seiner Eminenz den vollen Erfolg in seinem Besuch in mehreren europäischen Ländern. SHURAYA wünschte auch, dass die positiven Ergebnisse des Besuches, auf die libanesische Bühne widerspiegeln, damit keine Seite in Libanon sich den anderen gegenüber übervorteilt fühlt. Damit auch die Atmosphäre der Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit herrscht. SHURAYA sieht jedoch, dass dies alles nur Hoffnungen bleibt, soweit es noch Inhaftierende, Unterdrückte und Ausgesiedelten gibt.                                                                                                  SHURAYA wünschte seiner Eminenz, das wachende Auge und das barmherzige Herz zu sein. Nicht nur für die Christen im Libanon, sondern auch allen Christen des Nahostens. Gerade in dieser empfindlichen und gefährlichen Phase und aus dem Grund, weil unsere Maronitische Kirche ein unzertrennbares Teil ist, aller unserer Kirchen (Syrischen, Chaldäische und Assyrische).              Wir fordern allen Ostchristen und die Kirchen dazu auf, noch mehr zusammenzuarbeiten und noch intensiver zusammenzuhalten, damit wir unsere Existenz im Nahosten bewahren und verteidigen können.

Wir in SHURAYA als eine in Libanon startende politische Partei, sehen, dass soweit es der Maronitischen Kirche in Libanon gut geht wird es auch den Assyrern aller Kirchen in Libanon und trotz der Leiden gut gehen. Dass wir auch in seiner Eminenz eine Hoffnung sehen die ´Einigkeit aller Syrischsprechenden Kirchen näher an der Wirklichkeit. Denn die Entwicklungen in der Region fordern von den Oberhäupter unserer Kirchen, die Initiative zu ergreifen, die Einigkeit zu bestreben und aufzurufen, damit unsere Existenz in Freiheit, Sicherheit und Frieden im Osten und mit unseren benachbarten Völkern bestehen bleibt.

 

SHURAYA-Deutschland

Der Bundesvorstand

 

Pressemitteilung zum assyrischen Kongresses in Holland

am 25., 26. und 27.04.03

 

Die Assyrische Universal Allianz (AUA) hat alle assyrische politische Organisationen – davon waren neuen anwesend- und eine Reihe von sozialen und kulturellen Einrichtungen unseres Volkes sowie den Prinzen der Yeziden seine Hoheit Emir Anwar Ben Muawia. Doch bemerkenswert war die Anwesendheit des aus Libanon kommenden Habib AFRAM EIN hoher Funktionär der Syriac-Unversal-Allinace (SUA) und Leiter des syrischen Verbadendes und des Verbandes christlicher Verbände in Libanon.

 

Die SHURAYA mit den Partnern in dem Zusammenarbeitspapier (ADP, GFA und Zawaa d´Khurara) hat ein Projekt zum Selbstbestimmungerecht unseres Volkes im Rahmen einer AUTONOMIE im Irak vorgelegt, dieser fand eine breite Zustimmung innerhalb der Anwesenden gefunden.

 

Von den neun politischen Organisationen ist eine Deklaration mit vierzehn Punkten verabschiedet worden, die bei den Alliierten vorgelegt wird. Hier eine Zusammenfassung dieser Punkte:

Die assyrischen Kräfte forderten, die Respektierung der Souveränität des Iraks und die Notwendigkeit einer demokratischen und laizistischen Regierung.  In der neuen irakischen Verfassung sollen die Assyrer aller Konfessionen (Assyrisch, chaldäisch, Malekitisch und Syrisch) als Urvolk des Zweistromlandes und nationale Identität anerkannt werden und darin sollen die Rechte der Assyrer gesichert werden. Den Vertrieben unseres Volkes soll die Rückkehr in ihre Dörfern gesichert werden. Die Besitztümer der Vertrieben, die auf illegaler Art und Weise entnommen wurden, sollen wieder an ihre rechtmäßige Besitzer zurückgegeben werden. Auch wenn diese mittlerweile im Ausland leben. So soll für diese auch die doppelte anerkannt werden.

Es wurde auch einen Antrag der Yeziden auf die Aufnahme in die assyrische nationale Gemeinschaft akzeptiert.

 

Im Falle des Föderalismus oder der Erlangung einer der Völker Iraks einer Autonomie, so fordern die politischen Vertreter unseres Volkes, eine Autonomie für die Assyrer in der sie die Freiheit haben, ihre Traditionen, Ritten und Gebräuche, sowie Ihre Religion auszuüben. 

 

Es wurde auch eine Resolution der anwesenden Organisationen und Verbände auf Englisch verabschiedet in dem auch mehrere besprochene Punkte festgehalten wurden.

 

Mit diesem Kongress ist eine einheitliche Stimme unseres Volkes zu sehen, die durch die breite Vertretung der politischen Kräfte unseres Volkes kristallisiert hat        – obwohl nicht alle da waren – doch war es auch eine Bestätigung des Londoner Kongresses und seine Ziele und ein Basis für die Wiederbelebung der AUA als eine Dachorganisation der politischen Organisationen unsers Volkes.  

 

 

SHURAYA-Deutschland

02.05.03

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Zusammenarbeitsblatt assyrischer Parteien

 

Nach mehreren Treffen der unten angeführten assyrischen Parteien, die in der letzten Zeit Früchte trug, wurden die Standpunkte in vielen Themen und Prozesse, regional sowie international, im allgemeinen und auf der assyrischen Ebene insbesondere ausgetaucht. Diese Treffen und Diskussionen führten zur Annährung über allen Themen, die unsrem assyrischen Volk betreffen, das heute in eine schwierigen gefährlichen geschichtlichen Phase geht, die sein nationale und menschliche Existenz, als ein Volk in der Heimat seiner Vorfahren droht. Als Ergebnis dieser Tatsachen, christalisierten sich die Meinungen und Ideen zu einer gemeinsamen und deutlichen Vision zwischen den Parteien und wurden zu Überschrifte auf dem Weg der Verwirklichung der Visionen und Wünsche des assyrischen Volkes.

Um die zukünftige Vision zu bewahren, organisierten diese Parteien die Vision zu einem Zusammenarbeitsblatt, das als zukünftiger Rahmen in dem die meisten beabsichtigte Aktivitäten polarisieren.

Unser Glaube an die Heiligkeit der Zusammenarbeit, die in das Interesse der assyrischen Frage mündet und nicht in die engen  parteiischen Interessen, einigten die vier Parteien und auf höchster Ebene, auf die Zusammenarbeit für die Verwirklichung folgender grundlegender Punkte:

  1.  Die höchstmögliche Zusammenarbeit in allen Ebenen für   das Dienen der assyrischen Frage.

2.  Die gegenseitige Vertretung in Ländern, in denen eine dieser Parteien nicht vertreten ist.

3.  Die Ergreifung von gemeinsamen Aktivitäten auf allen Ebenen, um die Übermittlung der assyrischen Frage, sowie die Leiden unsres Volkes in seiner Heimat, an die internationalen Bühnen und Menschenrechtsinstituten. Auch die Übermittlung eines optimistisches Bildes an den assyrischen Menschen - da wo er lebt - um stolz in der Vergangenheit seiner Vorfahren und optimistisch in der Zukunft seiner Kinder zu erblicken.

4.  Die Arbeit für die Festigung des assyrischen Existenzes in seiner Heimat und ganz besonders im Irak. Sowie die Verhinderung der Verschmelzungs-  und Spaltungsversuche an unser Volk seit Hunderten von Jahren.

5. Die Erkennung der bitteren Lage, in der sich der assyrische Bürger befindet, auf der individuellen, sowie auf der institutionellen Ebene, damit er die gegen ihn gestrickten regionalen Verstrickungen durchschaut – die ihn zu mehr Vertreibung und Zwangsspaltung bringen -. So kann er sich besser seiner Lage anpassen und in der Zukunft mit Voller Kraft, Stabilität und Selbstvertrauen für die Erlangung seiner politischen, kulturellen, sozialen und admenstrativen Rechte starten.

6.  Die Zusammenarbeit auf der Informationsebene, in den zur Verfügung stehenden Mitteln der einzelnen Parteien.

7.  Keine dieser Organisationen darf Pressemitteilung oder Erklärungen Veröffentlichen, die anderen schaden oder negative Einflüsse auf den uns verrauten Wiederstandweg haben.

8. Keine dieser Parteien,  darf alleine existenzielle Entscheidungen  oder intern-assyrische oder externe Koalitionen eingehen, die Einflüsse haben können auf eine assyrische Partei oder auf die heilige assyrische Frage eingehen.

9.  Die Bewahrung der Unabhängigkeit aller Parteien, mit der Berücksichtigung der Punkte dieses Blatts und die Arbeit für Ihre Umsetzung in die Praxis.

10.  Die Arbeit für die Näherbringung der Einsichten der assyrischen Institute und ganz besonders die politische davon, für die Erlangung eines gemeinsamen Nenners, um die innere Konflikte und Missverständnisse zu lösen und die Erlangung einer prinzipiellen Einigung  über einem einheitlichen Rahmen, die die politische Vertretung unseres Volkes in allen seinen Konfessionen Loyalitäten übernimmt und gewinnt damit sein Vertrauen und seine Unterstützung. 

11.  Resptierung der konfessionellen Namen unseres Volkes, doch diese sind kein Ersatz für den assyrischen nationalen Namen.

12.  Die Bekämpfung sippenhaftlicher Einflüsse in unserer Institutionen und aller Art von Fundamentalismus und Inisal.

13. Die Ergreifung von politischen Mitteln in der Verwirklichung der einzelnen Punkte dieses Blatts.

14.  Die Ablehnung aller Art von Terror, religiöser Fundamentalismus und Fanatismus egal aus welcher Seite es kommt. Dies führt meistens zu zerstöririschen  Aktivitäten, durch das Verlieren von werte Prinzipien und menschlichen Charakter.

15.                    Wenn eine Partei einen dieser Punkte bricht, so können die anderen Partein die Mitgliedschaft dieser Partei mit der einfachen Mehrheit auflösen. Dies nach einer schriftlichen Abmahnung, in der, der Bruch verdeutlicht wird.

 - Dieses Blatt kann erweitert werden -

 Wiesbaden, 01.03.2003

 

SHURAYA

Partei für die Befreiung Assyriens

Assyrische Demokratische Partei

Assyrische Befreiungsbewegung

 

 

 
     

Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!